12 CHALLENGES
Gewohnheitstracker

Habit Tracker ohne Abo: Worauf du achten solltest, bevor du eine App lädst

Ein Häkchen am Tag kostet dich keine Mühe. Es sollte dich auch nicht jeden Monat Geld kosten.

Warum fast jeder Habit Tracker ein Abo hat

Wer im App Store nach einem Habit Tracker sucht, findet schnell ein Muster. Der Download ist kostenlos. Nach dem ersten Öffnen kommt eine Seite mit Preisen, meistens monatlich oder jährlich, oft mit einer Testphase davor. Einmal zahlen und fertig: Das ist die Ausnahme.

Das hat einen nachvollziehbaren Grund. Eine App wird über Jahre gepflegt, jede neue iPhone-Version bringt Arbeit, und ein Einmalkauf bringt nur einmal Geld. Speichert der Anbieter deine Daten bei sich, zahlt er jeden Monat für die Technik dahinter. Dann ist ein Abo oft die passende Lösung.

Ein Gewohnheitstracker braucht das meistens nicht. Im Kern speichert er, an welchen Tagen du etwas erledigt hast. Das kann dein iPhone selbst speichern, ganz ohne Konto beim Anbieter. Bei dieser Art von App lohnt es sich, genauer hinzusehen, wofür du monatlich zahlen würdest.

So erkennst du ein Abo vor dem Download

Zeigt der Button „Laden“ statt eines Preises, ist erst einmal nur der Download kostenlos. Ob danach etwas kommt, steht an anderer Stelle. Du musst dafür an drei Stellen nachsehen.

  • Unter dem Laden-Button steht „In-App-Käufe“. Dann gibt es bezahlte Inhalte. Ob als Abo oder einmalig, verrät der Hinweis noch nicht.
  • Auf der App-Seite weiter unten findest du unter „Informationen“ den Punkt „In-App-Käufe“. Dort steht jeder Kauf mit Preis. Namen wie „Monatlich“, „Jährlich“ oder „Premium (1 Jahr)“ bedeuten ein Abo.
  • Steht dort nur ein einzelner Preis mit Namen wie „Pro“ oder „Lebenslang“, ist es in der Regel ein Einmalkauf. Sicher bist du erst, wenn die App es selbst auf der Kaufseite sagt.

Achte besonders auf Testphasen. Viele Abos starten mit sieben oder 14 kostenlosen Tagen und verlängern sich danach automatisch. Hast du eins abgeschlossen, findest du es in den Einstellungen des iPhones: ganz oben auf deinen Namen tippen, dann auf „Abonnements“. Dort lässt es sich auch kündigen, spätestens einen Tag vor Ablauf der Testphase.

Was ein Abo über die Jahre kostet

Ein Habit Tracker ist keine App für einen Monat. Wenn er funktioniert, nutzt du ihn jahrelang, und genau dann wird die Preisfrage interessant.

Ein Rechenbeispiel mit runden Zahlen: Ein Abo für 3 € im Monat kostet im Jahr 36 €. Nach drei Jahren sind es 108 €. Ein Jahresabo für 30 € liegt nach drei Jahren bei 90 €. Ein Einmalkauf für 6 € bleibt bei 6 €, egal wie lange du dabei bist.

Das Abo ist damit nicht automatisch die schlechtere Wahl. Wenn eine App Funktionen hat, die du wirklich brauchst und nirgends sonst bekommst, kann sich der Preis lohnen. Rechnen solltest du aber, bevor die Testphase endet, nicht danach.

Ein zweiter Punkt wird seltener bedacht. Bei manchen Abo-Apps siehst du nach einer Kündigung nur noch einen Teil deiner bisherigen Einträge. Wer drei Jahre Gewohnheiten gesammelt hat, sollte das vor dem Abschluss wissen. Die Antwort steht meist in der Hilfe oder in den FAQ der App.

12 Challenges kommt ohne Abo aus: Die Grundfunktionen sind kostenlos, und Pro bezahlst du nur einmal. Im App Store ansehen →

Abo und Einmalkauf im Vergleich

Habit Tracker mit Abo

  • Laufende Kosten, solange du die App benutzt
  • Testphase, die sich ohne Kündigung automatisch verlängert
  • Je nach App eingeschränkter Zugriff auf alte Einträge nach der Kündigung

Habit Tracker mit Einmalkauf oder ganz kostenlos

  • Ein fester Preis, den du vorher kennst
  • Nichts zu kündigen und nichts, das sich still verlängert
  • Käufe lassen sich mit demselben Apple Account auf einem neuen iPhone wiederherstellen
  • Oft weniger Funktionen, weil laufende Einnahmen fehlen

Den letzten Punkt musst du nicht als Nachteil sehen. Mit einem Einmalkauf bleibt eine App eher bei dem, wofür du sie geladen hast. Je mehr Funktionen dazukommen, desto umständlicher wird das tägliche Häkchen.

Was bei 12 Challenges kostenlos ist, und was nicht

12 Challenges ist eine iPhone-App für Monats-Challenges. Du wählst ein Ziel, hakst es 30 Tage lang ab und siehst im Kalender, wie deine Kette wächst. Ich habe die App allein gebaut und mich bewusst gegen ein Abo entschieden. Hier steht genau, was du kostenlos bekommst und was nicht.

Dauerhaft kostenlos

  • Mehrere Challenges gleichzeitig anlegen, abhaken und im Kalender verfolgen
  • Erinnerungen, auch mit eigener Uhrzeit pro Challenge
  • Abgleich über deine iCloud, falls du mehrere Geräte nutzt
  • Das Widget für den Homescreen, mit dem du direkt dort abhakst

Mit dem Pro-Upgrade

  • Die App für die Apple Watch
  • Die Statistiken, etwa Jahresübersicht und Streak-Bestenliste
  • Das vollständige Archiv, ohne Pro siehst du dort die letzten zwei abgeschlossenen Challenges

Pro gibt es als einmaligen Kauf in zwei Varianten. In Deutschland und Österreich kostet Standard 5,99 € und Supporter 9,99 €, in der Schweiz sind es 4 und 8 Franken. In anderen Ländern zeigt dir der App Store den Preis vor dem Kauf. Beide Varianten schalten alle Pro-Funktionen frei. Supporter ist für alle, die die Entwicklung stärker unterstützen wollen, und bringt zusätzlich zwei exklusive App-Icons mit. Nach der Installation kannst du Pro sieben Tage lang testen. Die Testphase läuft von selbst aus, es verlängert sich nichts und es gibt nichts zu kündigen.

Werbung gibt es in keiner Variante. Ein Konto brauchst du auch nicht, deine Daten bleiben auf deinem iPhone und, wenn du willst, in deiner iCloud.

Kurz zur App: 12 Challenges ist kostenlos im App Store. Kein Abo, keine Werbung, kein Account.

Checkliste: So findest du den passenden Gewohnheitstracker

Der Preis ist nicht die einzige Frage. Ein günstiger Tracker, den du nach zwei Wochen nicht mehr öffnest, ist trotzdem zu teuer.

  • Prüf unter „In-App-Käufe“, ob es ein Abo gibt, bevor du die App lädst.
  • Zähl, wie viele Schritte das Abhaken braucht. Was mehr als zwei Fingertipps kostet, machst du auf Dauer nicht jeden Abend.
  • Schau, ob es ein Widget gibt. Wer abhaken kann, ohne die App zu öffnen, bleibt leichter dabei.
  • Überleg, was mit einem Fehltag passiert. Setzt die App dann alles auf null, fühlt sich jeder Ausrutscher wie das Ende an.
  • Frag dich, ob du ein Konto willst. Für eine Liste mit Häkchen ist es selten nötig.
  • Lies nach, wo deine Daten liegen: auf deinem iPhone, in deiner iCloud oder beim Anbieter.
  • Klär, ob du alte Einträge behältst, wenn du nicht mehr zahlst.

Beim Fehltag habe ich in 12 Challenges bewusst Spielraum gelassen. Eine Challenge gilt ab 85 % der Tage als geschafft, bei 30 Tagen sind das 26. Warum das besser funktioniert als alles oder nichts, steht auf der Methodenseite.

Geht es auch ganz ohne App?

Ja. Ein Wandkalender und ein Stift kosten fast nichts und funktionieren seit Jahrzehnten. Jeder erledigte Tag bekommt ein Kreuz, und nach ein paar Tagen willst du die Reihe nicht mehr unterbrechen.

Der Kalender hat nur drei Schwächen. Er hängt zu Hause, wenn du unterwegs bist. Er erinnert dich nicht, wenn es 21 Uhr ist und du noch nichts gemacht hast. Und wenn du mehrere Ziele gleichzeitig verfolgst, wird er schnell unübersichtlich.

Eine Notiz-App oder eine Tabelle löst den ersten Punkt, aber nicht die anderen zwei. Genau dafür ist ein Tracker da. Eine monatliche Gebühr braucht es dafür nicht. Wenn du noch ein Ziel suchst, findest du in der Challenge-Ideen-Bibliothek 72 Vorschläge mit Begründung.

Häufige Fragen zu Habit Trackern ohne Abo

Gibt es einen Habit Tracker fürs iPhone ohne Abo?

Ja. Neben Apps mit Abo gibt es Tracker, die komplett kostenlos sind oder einen einmaligen Kauf anbieten. Ob eine App ein Abo hat, siehst du im App Store unter „Informationen“ bei „In-App-Käufe“. 12 Challenges gehört zu den Apps ohne Abo: Die Grundfunktionen sind kostenlos, ein optionales Pro-Upgrade kaufst du einmalig.

Woran erkenne ich, ob eine App ein Abo hat?

Auf der App-Seite im App Store steht unter „Informationen“ der Punkt „In-App-Käufe“ mit allen Preisen. Bezeichnungen wie „Monatlich“, „Jährlich“ oder eine Laufzeit in Klammern deuten auf ein Abo hin. Ein einzelner Preis mit einem Namen wie „Pro“ oder „Lebenslang“ spricht für einen Einmalkauf.

Was kostet 12 Challenges?

Der Download und die Grundfunktionen sind kostenlos: Challenges anlegen und abhaken, Erinnerungen, der Abgleich über deine iCloud und das Widget für den Homescreen. Das optionale Pro-Upgrade bezahlst du einmal: in Deutschland und Österreich 5,99 €, in der Schweiz 4 Franken. Die Supporter-Variante kostet 9,99 € beziehungsweise 8 Franken. Beide schalten die Apple-Watch-App, die Statistiken und das vollständige Archiv frei.

Verlängert sich die Testphase von 12 Challenges automatisch?

Nein. Die sieben Tage Pro beginnen mit der Installation und enden von selbst. Danach läuft die App mit den kostenlosen Funktionen weiter. Es gibt kein Abo, das sich verlängern könnte, und nichts, was du kündigen musst.

Wie kündige ich ein App-Abo auf dem iPhone?

Öffne die Einstellungen, tippe ganz oben auf deinen Namen und dann auf „Abonnements“. Dort siehst du alle laufenden Abos und kannst jedes einzeln kündigen. Das Abo bleibt bis zum Ende des bezahlten Zeitraums aktiv. Eine Testphase solltest du spätestens einen Tag vor ihrem Ende kündigen.

Behalte ich einen Einmalkauf auf einem neuen iPhone?

Ja, solange du denselben Apple Account verwendest. Einmalkäufe sind an deinen Apple Account gebunden und lassen sich nach der Installation auf einem neuen Gerät wiederherstellen. Das gilt auch für das Pro-Upgrade von 12 Challenges.

Brauche ich für 12 Challenges ein Konto?

Nein. Die App läuft ohne Registrierung und ohne Anmeldung. Deine Challenges liegen auf deinem iPhone. Auf Wunsch speichert die App sie zusätzlich in deiner eigenen iCloud.

Ohne Abo

Einmal laden, dann einfach abhaken.

Kostenlos starten. Ohne Werbung. Ohne Account.